HomeToGo CBD VITAL Weinvorteil DE
USA Welt

Ex-Sonderermittler Kenneth Starr ist tot

Titelbild:

Dieses Foto vom 3. Februar 2020 zeigt Ken Starr, den persönlichen Anwalt von US-Präsident Donald Trump, beim Verlassen des US-Kapitols in Washington, DC. Die Schlussplädoyers beginnen am Montag, nachdem der Senat dafür gestimmt hat, Zeugen in dem Amtsenthebungsverfahren nicht zuzulassen. Ken Starr, der die Ermittlungen leitete, die zur Amtsenthebung von US-Präsident Bill Clinton führten, ist am 13. September 2022 gestorben, wie seine Familie mitteilte. Starr, 76, starb in Houston, Texas, an den Folgen einer Operation, wie seine Familie in einer Erklärung mitteilte.
(Foto von Alex EDELMAN / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / AFP)

Washington, USA

Der für seine Rolle als Sonderermittler im Lewinsky-Skandal bekannte US-Jurist Kenneth Starr ist tot. Nach Angaben seiner Familie starb er am Dienstag mit 76 Jahren in Houston im US-Bundesstaat Texas an Komplikationen infolge einer Operation.

Der frühere Richter leitete als Sonderermittler in den 90er-Jahren die Untersuchung zur Affäre des damaligen Präsidenten Bill Clinton mit der Praktikantin Monica Lewinsky. Clinton musste sich 1999 einem Impeachment-Prozess wegen Meineids und Justizbehinderung stellen, entging aber einer Amtsenthebung. Sein berüchtigter „Starr-Bericht“, der das Verhältnis des Präsidenten mit Lewinsky dokumentierte, war mit intimen Details gespickt.

Starrs Vorgehen wurde damals viel kritisiert – doch in konservativen Kreisen ist der Jurist eine Legende. Der Mehrheitsführer der Republikaner im Senat, Mitch McConnell, pries den Verstorbenen am Dienstag als „einen brillanten Anwalt, eine beeindruckende Führungspersönlichkeit und einen aufopfernden Patrioten“ an.

Selbst geriet der gottesfürchtige Jurist 2015 als Präsident der baptistischen Privatuniversität Baylor im Bundesstaat Texas wegen eines Sexskandals in die Kritik. Ihm wurde damals vorgeworfen, nicht angemessen auf Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs durch Mitglieder der College-Football-Mannschaft reagiert zu haben. 2016 wurde er entlassen.

Im Januar 2020 verstärkte er im Amtsenthebungsverfahren gegen den damaligen US-Präsidenten Donald Trump dessen Anwaltsteam. Lewinsky kommentierte die Personalie damals im Kurzbotschaftendienst Twitter mit den Worten: „Heute ist eindeutig ein Tag von der Sorte: ‚Wollt ihr mich verarschen?'“

Lewinsky hatte dem Juristen vorgeworfen, sie dereinst terrorisiert zu haben. Am Dienstag schrieb sie bei Twitter, ihre Gefühle zu Kenneth Starr seien „kompliziert“, aber wichtiger sei der Schmerz seiner Angehörigen.

oer/

© Agence France-Presse

Themenverwandte Artikel

Jugendliche in den Niederlanden zünden Covid-19 Teststation an

the kasaan times

Geheime Unterlagen bei Hausdurchsuchung in Bidens Anwesen in Delaware aufgefunden

the kasaan times

U-Ausschuss wirft Trump absichtliche Untätigkeit während Kapitol-Erstürmung vor

the kasaan times

Was soll Trumps Video beweisen?

the kasaan times

Vorwahlen der Republikaner in Iowa

the kasaan times

USA schiessen chinesischen Ballon ab

the kasaan times

Nach dem Fund dutzender toter Migranten in einem Lastwagen in Texas haben die US-Behörden Ermittlungsverfahren gegen vier Verdächtige eingeleitet. Dem Fahrer des Lkw drohen bei einer Verurteilung lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe. Derweil stieg die Zahl der Todesopfer auf 53.

the kasaan times

Mittlerweile 93 Tote auf Maui

the kasaan times

Trump geht – Gott sei Dank!

Die Redaktion

Prozess gegen US-Milizen-Gründer wegen „aufrührerischer Verschwörung“ bei Kapitol-Sturm

the kasaan times

Wird Trump nächste Woche festgenommen?

the kasaan times

Trumps zweite Amtszeit

the kasaan times

Hinterlasse einen Kommentar

*