Deutschland

Oppenheim, an einem Tag 2019

Von Die Autorenschaft wurde nicht in einer maschinell lesbaren Form angegeben. Es wird Joho345 als Autor angenommen (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben). - Die Autorenschaft wurde nicht in einer maschinell lesbaren Form angegeben. Es wird angenommen, dass es sich um ein eigenes Werk handelt (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben)., Gemeinfrei, Link

Die Intelligenz der rechten Brut

Eine Frau aus Oppenheim fand folgenden Zettel an ihrer Tür.
Es begann mit “Für ein schwuchtelfreies Oppenheim!”

Die Rechtschreibung des rechten Packs lässt zu wünschen übrig. 

Screenshot Facebook, private Account
Screenshot Facebook, private Account

Die Drohungen sind darin beispiellos. Da heisst es zum Beispiel: “Wer immer diese Transe sieht: Bespuckt ES. Schlagt ES. Früher wärst Du vergast worden, aber auch heute kriegen wir Dich noch. Du krankes, perverses Schwein, verpiss Dich aus Oppenheim.”

Es deckt sich allerdings nicht mit der Vorstellung von vielen Menschen in der Republik und zeigt nur, wie krank die rechte Szene, die sich dahinter verbirgt, ist.

Leider ist das kein Einzelfall, jedem kleinen rechten Gesinnungsgänger, der sich an Transsexuellen vergehen kann, rutschen ähnliche Beleidigungen heraus. Aus Verwaltungsapparaten wird der Hass gegen Transsexuelle mitkultiviert.

Leider ist Deutschland wieder in den 1930er Jahren angekommen. Ob jemand als Mann oder als Frau geboren wurde,und wie er oder sie danach lebt, ist nicht die Sache von rechten Schreihälsen oder Feiglingen, die anonym drohen.

Der Wink mit der Gaskammer ist bei MzF- Transsexuellen sicherlich kein Einzelfall. Da wird gekichert oder gelacht, wenn man nur den Minderheiten Leid zufügen kann. Ordentliches Verwaltungshandeln oder Gerechtigkeit sucht man vielerorts vergeblich, wenn die Minderheit zu traktieren ist.
Transsexuelle benötigen eine Lobby und augenscheinlich auch den Schutz der Gesellschaft, wenn die Täter sie dahin wünschen, wo sich das größte Verbrechen der deutschen Geschichte abspielte.

Wir drucken daher auch die Original-Stellungnahme von Generalleutnant der Luftwaffe a.D. Walter Jertz ab, vor dessen Courage und Geradlinigkeit als Bürgermeister von Oppenheim unsere gesamte Redaktion den Hut zieht.

Presseamt Stadt Oppenheim

Anonyme Drohung: Stellungnahme des Stadtbürgermeisters
Wütend, schockiert und gleichwohl entschlossen reagiert Stadtbürgermeister Walter Jertz (parteilos) auf die anonymen Anfeindungen und Drohungen gegenüber einer Oppenheimerin.

„Für Intoleranz und intolerante Menschen ist hier nicht nur kein Platz. Vielmehr werden wir als weltoffene Oppenheimerinnen und Oppenheimer diese menschenverachtende Tat nicht hinnehmen“, erklärt der erboste Stadtchef, der inzwischen in engem persönlichen Kontakt zur Betroffenen und deren Kindern sowie ihrer Familie steht. Der anonyme Verfasser, so der Generalleutnant a. D., der 2006 den „Sonderpreis Toleranz“ des „KulturForumEuropa“ erhielt, möge sich gut in Acht nehmen. „Keinen Nanometer werden wir vor dieser infamen Drohgebärde weichen. Oppenheim ist seit jeher ein Hort der Vielfalt, Heimat von vielen Menschen aus der ganzen Welt und unter meinem Mandat ein bunter, sicherer Hafen für alle jene, die ihn brauchen“, versichert Jertz, der zu Solidarität aufruft. In dem Schreiben, das der Verfasser der Oppenheimerin an die Tür hängte sind, neben vulgären Beschimpfungen, der Aufruf zur Gewalt gegenüber der Betroffenen, der Hinweis auf den Umgang mit Transsexuellen im Dritten Reich und eine explizite Drohung enthalten.

„Es ist die erklärte Absicht der amtierenden Stadtspitze und des gesamten Teams der Stadt Oppenheim, für alle Oppenheimerinnen und Oppenheimer da zu sein – Unabhängig, unter anderem, von deren Herkunft, Religion sowie sexueller oder geschlechtlicher Orientierung. Mit einer Ausnahme, im Sinne von Wilhelm Busch: `Toleranz ist gut. Aber nicht gegen über den Intoleranten!´.“

Transsexuelle Frau von offensichtlichen Nazis bedroht

In Oppenheim wurde eine transsexuelle Frau auf das Übelste bedroht. Kein Einzelfall, wie man heute feststellen muss.

Sending
User Review
5 (1 vote)

Related posts

Merkels Idee der Besteuerung der Internetkonzerne

Die Redaktion

Wenn Dealer zu Gutmenschen gemacht werden- St. Paulis Elend

Die Redaktion

Damals, 2010, in Bremen

Die Redaktion

Achtung, es wird in Mitteleuropa sehr heiss, bis zu 40 Grad

Die Redaktion

Unsere Wahlplakate für die Europawahl 2019

Die Redaktion

Erneut schwere Gewitter und Unwetter über Deutschland

Die Redaktion

Leave a Comment

Ich stimme zu.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Unsere Webseite verwendet Cookies, mit dem Anklicken erklären Sie sich mit der DSGVO und der Cookie Police einverstanden Akzeptiert Lesen Sie mehr - hier

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung

Translate »