Allgemein Der Darknetreporter

Geschichten aus dem Untergrund (1)

Kokain aus dem Darknet, screenshot kasaan media, 2019
Der ganz große Knall steht unmittelbar bevor

Nach zahlreichen Busts, wie WSM und der Bunkeranlage in Traben-Trarbach, steht scheinbar ein ganz großer Knall für die Darknetbetreiber bevor.

Die Spur führt nach Santa Cruz

“Weihnachtsmann” sandte Koks auf Südroute

Dafür mehren sich die Zeichen. So wurde heute von der französischen Polizei bekanntgegeben, dass seit Wochen an der Atlantikküste Kokainpakete angeschwemmt werden. Eine Fracht, die mutmasslich an die Großhändler gehen sollte, die kleinere Mengen dann per Post für die Untergrundmärkte versenden sollten.  Wieder ist es von der Südroute (Lateinamerika, Westafrika, Teneriffa) aus gen Europa gesandt worden. Was schief ging, wird niemand freiwillig zugeben. Einige der Pakete waren mit spanischer Aufschrift gelabelt. 

 

Wir sind Verbrecher – an die Gaunerehre appelliert

Seit Monaten tobt im Untergrund-Rauschgifthandel ein erbitterter Streit. Es wurde bei heiß umkämpften Onlinedealern, die es gar als vielfaches Lottchen gibt, eine Stellungnahme veröffentlicht. Hier appellieren die Macher der Foren an die Verbrecherehre.

Immerhin.

Kurioserweise verschwanden Hunderttausende von Euros aus einer Bitcoin-Börse, die zum Zwecke der Geldwäsche als Treuhandkonto im digitalen Untergrund eingerichtet worden war. Damit flüchteten zahlreiche Verdächtige. Wohin, bleibt offen – zumindest sind sie ziemlich tief abgetaucht. Vermutlich in den Bodensatz der Gesellschaft.
Gewöhnlich verstecken sich die Täter hinter dem US-Unternehmen Cloudflare, einem DNS-Dienste Anbieter, der die Maskerade perfekt macht. Aber es soll nun Schluss sein, mit dem Krieg der Eitelkeiten unter den Dealern, den Fälschern, denen, die auch gerne mal einen Auftrag zur schweren Körperverletzung annehmen. Die, die mit Cybercrime handeln. Nach dem letzten Bust wurde der Nachfolger schnell aus dem Boden gestampft.  Doch: Cyber-Biz ist nicht mehr erreichbar oder nur noch zu wenigen Zeiten. 

 

 

 

Der gewöhnliche Dealer

Dealer sind die, die das Elend über die Menschen bringen. Aus den Erlösen lassen sich Kriege finanzieren. Der Mord an Seelen und der Mord an Menschen wird in zwei Wegen durch das Darknet und deren Operateure finanziert. Dealer, gleich welcher Art, sind der absolute Bodensatz, auch in der Dunkelheit. Seit Monaten agieren Maulwürfe im Dunklen. Die Polizei soll mittlerweile der beste Kunde der Kokser sein. Es sollen sich Scharen von Polizisten aufgemacht haben, die Freunde um “McKoks und Co.” dingfest zu machen.

Es hat sich eine Subkultur gebildet, die ihresgleichen sucht. So ganz ohne und mit einer Menge Ambitionen den Kampf um die ersten Plätze in der Rauschgift-Liga zu erhalten.

 

Weiter im 2. Teil

 

 

Der Sumpf der Dealer-Eitelkeiten

Nach dem Bust des Bunkers in Traben-Trarbach steht nun der ganz große Knall im Darknet bevor. Die Anzeichen mehren sich, dass die Subkultur abgeschafft wird, die sich dort etabliert hat

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